ESV Ober-Grafendorf III – UTC Ollersbach III 8:1
Leider stellten die Gäste aus Ollersbach an diesem Spieltag nur vier Spieler, was die Favoritenrolle des ESV gegen den Tabellenletzten noch deutlicher machte. Mit einem klaren Sieg bestand noch dazu die Chance den zweiten Tabellenplatz zu erobern und somit in der letzten Runde noch um den Aufstieg zu kämpfen.
Zehndorfer – Prkna 6:1 6:2
Bereits in den ersten Games kristallisierten sich die Stärken des Ollersbachers heraus: ein starkes erstes Service gefolgt von krachenden Vorhand-Winner-Schlägen. Zum Glück konnte sich Zehndorfer rasch darauf einstellen und fand über zahllose Netzangriffe auf des Gegners Rückhand einen erfolgreichen Weg dessen Premiumschläge zu vermeiden. Mit konstantem Serve-Volley sowie Chip and Charge als Returnspieler offenbarte er die größte Schwäche von Prkna, der an Zehndorfer am Netz kaum vorbei kam. Abgesehen von einer kurzen hitzebedingten Schaffenspause im zweiten Satz konnte mit seiner 45+-Mannschaft frischgebackene Meister auch mit einer durchschnittlichen Leistung ungefährdet den klaren Sieg einsacken.
Prinz F. – Leodolter 6:0 6:0
Prinz ging gegen den Oldie der Gäste als klarer Favorit auf den Platz, und er kannte bei der Umsetzung absolut keine Gnade. Immer wieder hetzte er seinen Gegner übers ganze Feld, was gerade bei den heißen Temperaturen seine Wirkung zeigte. Die paar engen Games mit längeren Ballwechseln, die doch immer wieder zwischendurch auftraten (erkennbar auch daran, dass das Match länger dauerte als das von Zehndorfer), konnte er allesamt letztlich für sich entscheiden und verteilte somit die Höchststrafe! Somit musste der Student in seinen letzten vier Sätzen kein einziges Game abgeben, denn bereits letzte Woche hatte er nach verlorenem ersten Satz zweimal die Null verteilt. Mit vier Siegen in vier Matches bleibt seine Bilanz 2026 im Einzel makellos!
Vorstandlechner G. – Wirth 6:3 6:3
Vorstandlechner bekam es mit dem Jungspund der Ollersacher zu tun, ein talentierter 15-jähriger, der mit sauberer Technik agierte und somit den ersten Satz sehr lange eng gestalten konnte. Die größere Konstanz und der ein oder andere wichtige Vorhandwinner gaben aber letztlich den Ausschlag für den ESV. Im zweiten Satz zog der Mannschaftsführer der Heimischen dann rasch auf 3:0 davon, und es sah nach einem klaren Sieg aus, aber Wirth gab nicht auf und kämpfte sich wieder heran. Gegen Ende war es jedoch auch in diesem Satz so, dass zu viele Eigenfehler in wichtigen Situationen den Ausschlag für den letztlich souveränen Sieg Vorstandlechners ergaben.
Fuchs – Wisberger 6:2 6:4
Zwei unterschiedliche Spielertypen standen sich im vierten Einzel gegenüber – und Wisberger fand rasch heraus, dass er Fuchs auch bei solchen Temperaturen nicht über die Kondition beikommen konnte. Er suchte daher sein Heil in höherem Risiko und in vermehrten Netzangriffen. Davon unbeeindruckt wehrte sich der Ober-Grafendorfer gewohnt geschickt und brachte mit seiner Konstanz und Sicherheit den ersten Satz deutlich nach Hause. Im zweiten ging dann die Taktik Wisbergers etwas besser auf und er konnte das Match lange offen halten – aber auch in diesem hatte Fuchs am Ende das letzte Wort und stellte den vierten Einzelsieg des ESV sicher.
Mit einem Gesamtscore von 6:0 ging es an die Doppel, von denen die Gäste wiederum eines vorgeben mussten, womit die vier Punkte bereits vor Beginn der Spiele feststanden. Auf taktische Überlegungen konnte man daher völlig verzichten.
Zehndorfer/Prinz F. – Prkna/Leodolter 7:5 6:1
Die Gäste agierten vor allem bei eigenem Service sehr stark und vermochten die Breakchancen der Ober-Grafendorfer ein ums andere Mal mit Assen oder anderen Zauberbällen abzuwehren. Als Zehndorfer sein Service aus dem Nichts zum 3:5 abgeben musste, vermochten die Heimischen allerdings zum richtigen Zeitpunkt ihr Spiel um mindestens ein Level anzuheben. Mit acht gewonnenen Games in Folge stellten sie die Kräfteverhältnisse wieder klar und holten anschließend den zweiten Satz und somit auch das Match in dominanter Manier! Besonders beeindruckend ist die bisherige Meisterschaftsbilanz von Zehndorfer, der mit diesem Erfolg seine Bilanz in allen Mannschaften auf gesamt 19:0 Siege und 38:1 Sätze stellen konnte!
Berner/Vorstandlechner G. – Wirth/Wisberger 3:6 4:6
In diesem Match feierte Berner sein Tennis-Comeback nach dem er mehr als ein Jahr lang keinen Schläger in der Hand gehabt hatte. Umso besser das in einem Match tun zu können, in dem es eigentlich um nichts mehr ging. Es sollte allerdings keines der kleinen Tenniswunder werden, sondern vielmehr mussten die Ober-Grafendorfer den ersten Satz abgeben – und dies vor allem aufgrund massiver Probleme bei den Returns. Besonders Vorstandlechners Quote war in diesem Bereich letztlich zu schwach. Im zweiten Satz sah es beim Stand von 4:3 noch kurz danach aus, als könnte man sich ins Champions-Tiebreak retten, doch auch das gelang den beiden leider nicht mehr. Dennoch war es eine Freude Berner wieder aktiv auf seiner alten Wirkungsstätte zu sehen!







