Im September fanden die Vereinsmeisterschaften 2026 des ESV Ober-Grafendorf statt. Insgesamt konnten 91 Nennungen in sieben Einzel-, Doppel- und Mixed-Bewerben verzeichnet werden.
Orange Bewerb
Auf dem Orange Court setzte sich Valentin Hobel mit einer weißen Weste und ohne Satzverlust durch. Im Finale besiegte er Constantin Huber. Platz 3 ging an Dominik Wallner nach einem Erfolg gegen Jonatan Huber, während sich Florentina Wietter im Platzierungsspiel um Rang 5 gegen Julian Mandl behauptete.
Green Bewerb
Auch auf dem Green Court landete Valentin Hobel ganz oben. Im Round-Robin-System setzte er sich an die Spitze und kürte sich damit zum Doppel-Vereinsmeister 2026. Sowohl gegen Sophie Wietter als auch gegen Dominik Wallner fiel die Entscheidung allerdings erst im Match-Tie-Break des dritten Satzes. Florentina Wietter komplettierte das Starterfeld auf Rang 4.
Mixed Doppel
Das Finale im Mixed-Doppel zwischen Kerstin Müller/Patrick Müller und Laura Elmer/Gabriel Huber musste aus Termingründen verschoben werden und wird noch nachgetragen. Platz 3 sicherten sich Pauline Gram/Paul Riegler-Almesberger mit einem Sieg gegen Gudrun Huber/Rainer Huber.
Den B-Bewerb entschieden Sophie Wietter und Florian Wietter für sich. Im entscheidenden Spiel bezwangen sie Amelie Zöchling/Jakob Kammleitner.
Herren Doppel ITN > 12,5
Die vier topgesetzten Doppel zogen geschlossen ins Halbfinale ein, im Endspiel standen sich schließlich die Nummer eins und zwei der Setzliste gegenüber. Lukas Kuhn/Florian Riesenberger besiegten das topgesetzte Duo Rainer Huber/Michael Dürr in zwei Sätzen und sicherten sich den Titel.
Auch im Spiel um Platz 3 hatten die leichten Außenseiter das bessere Ende für sich: Fabian Prinz/Paul Riegler-Almesberger gewannen gegen Heinrich Kain/Gerhard Lechner.
Im Finale des B-Bewerbs sicherten sich Gabriel Huber/Moritz Stangl aufgrund eines krankheitsbedingten w.o. den Sieg.
Damen Einzel
In einem kleinen, aber feinen Starterfeld schrieb Sophie Wietter Vereinsgeschichte: Als jüngste Spielerin überhaupt kürte sie sich – noch dazu ohne Satzverlust – zur Einzel-Vereinsmeisterin der Damen. Platz 2 ging an Kerstin Müller, Rang 3 an Gudrun Huber.
Herren Einzel ITN > 7
Auch hier wurden die Favoriten ihrer Rolle gerecht. In einem mitreißenden Finale bezwang die Nummer zwei des Turniers, Georg Vorstandlechner, die Nummer vier, Florian Wietter, mit 7:6, 7:5. Platz 3 ging an die Nummer eins der Setzliste, Markus Fuchs, der Gerhard Lechner mit 6:4, 6:2 besiegte.
Im B-Bewerb kam es erneut zum Duell zwischen Jakob Kammleitner und Moritz Stangl, die bereits in der ersten Runde des Hauptbewerbs aufeinandergetroffen waren. Wie schon dort hatte Jakob Kammleitner das bessere Ende für sich und gewann das Finale mit 4:6, 6:3, 6:2.
Herren Einzel
Die Nennliste des offenen Bewerbs versprach hochklassiges Tennis, leider sorgten zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle für ein dezimiertes Teilnehmerfeld. Die Gunst der Stunde nutzten die Jungsenioren Philipp Nestelberger und Oliver Binder, um noch einmal gemeinsam in ein Finale einzuziehen – bevor die Jugend das künftig womöglich nicht mehr zulässt.
Mit 7:5, 6:2 holte sich Nestelberger einen weiteren Titel für seine Sammlung. Platz 3 sicherte sich Gabriel Huber mit einem 6:4, 6:4 gegen Matthias Weingast.
Im B-Bewerb übernahm hingegen bereits der Nachwuchs das Kommando. Im Finale setzte sich Michael Dürr mit 6:4, 7:6 gegen Paul Riegler-Almesberger durch.
Zum Abschluss möchten wir uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für drei tolle und vor allem sportlich faire Turnierwochen bedanken. Besonders erfreulich war, dass es über den gesamten Turnierverlauf kaum Diskussionen gab und sich alle bestmöglich an die vorgegebenen Spieleinteilungen und Spielzeiten gehalten haben – gerade bei 91 Nennungen, Urlauben, Parallel-Turniere, usw. ist das alles andere als selbstverständlich und erleichtert die Organisation enorm.
Ein großes Dankeschön daher an alle, die mit ihrer Flexibilität, Fairness und ihrem sportlichen Einsatz zu gelungenen Vereinsmeisterschaften 2026 beigetragen haben. Wir hoffen, dass der Spaß am Tennis trotz des einen oder anderen verlorenen Match-Tie-Breaks nicht zu kurz gekommen ist, gratulieren nochmals allen Siegerinnen und Siegern und freuen uns schon auf die Vereinsmeisterschaften 2027.















